Gewerbliche ROV-Dienstleistung

Boots-Inspektion mit ROV – ohne Kran, ohne Slip, ohne Taucher

Den Rumpf eines Bootes prüfen, ohne es aus dem Wasser zu heben: mit der Unterwasserdrohne fahren wir gezielt Rumpf, Kiel, Ruder, Propeller, Wellenanlage und Anker ab und liefern dir 4K-Aufnahmen plus schriftliche Sichtungen. Sinnvoll vor dem Kauf, nach einem Schaden oder zur Saison-Routine.

Was wir machen

Typische Inspektionsaufgaben an Booten und Yachten.

Rumpf- und Kielinspektion

Wir fahren den Rumpf systematisch ab und dokumentieren Bewuchs, Osmose-Verdacht, mechanische Schäden, Kratzer oder Beulen mit 4K-Video und Standbildern.

Propeller und Wellenanlage

Sichtprüfung an Schraube, Welle, Wellenbock und Saildrive: Verformungen, Tauwerkreste, ungewöhnlicher Bewuchs, sichtbare Korrosion an Opferanoden.

Anker und Ankerkette

Liegt der Anker richtig, ist die Kette frei oder hat sie sich um einen Stein gelegt? Vor allem in Charter-Revieren oft die zentrale Frage vor dem Loswerfen.

Vor-Kauf-Inspektion

Du willst ein gebrauchtes Boot kaufen und der Eigner kann oder will nicht slippen? Wir liefern eine dokumentierte Unterwasser-Sichtung als zweite Meinung neben dem Sachverständigen.

Bewuchs und Korrosion

Vor Antifouling, vor dem Saisonstart oder im Rahmen einer Versicherungsmeldung: ehrliche Bilder vom aktuellen Zustand statt Schätzungen.

Technische Möglichkeiten

  • • FIFISH E-GO mit 4K-Kamera – auch feine Risse und Bewuchsmuster sichtbar
  • • Acht Antriebe für stabiles Schweben am Rumpf, auch bei leichter Strömung
  • • Regelbare LED-Beleuchtung für Schattenbereiche unter Boot und Steg
  • • Bis 200 m Tauchtiefe – am Boot meist 1–5 m, also klar im Komfortbereich
  • • Greifarm zur Bergung verfangener Tauenden oder Bewuchsproben
  • • Live-Bild an Auftraggeber – du siehst, was wir sehen

Typische Auftraggeber

• Bootseigner mit eigenem Liegeplatz

• Käufer von Gebrauchtbooten (Vor-Kauf-Check)

• Marinas und Charterunternehmen

• Versicherungen bei Schadensaufnahme

• Sachverständige für Wasserfahrzeuge

• Yachtclubs und Segelvereine

Ablauf

1

Anfrage

Bootstyp, Liegeplatz, Ziel der Inspektion. Foto vom Bootsschein hilft.

2

Terminabsprache

Wir prüfen Erreichbarkeit und stimmen den Termin mit dir oder der Marina ab.

3

Vor-Ort-Einsatz

Aufbau am Steg, Sicherheitscheck, ROV ins Wasser. Du kannst live mitschauen.

4

Systematische Sichtung

Bug, Rumpf seitlich, Kiel, Heck, Propeller, Ruder, Anker – in definierter Reihenfolge.

5

Dokumentation

Video- und Foto-Material plus schriftliche Sichtungs-Notizen werden übergeben.

Preise & Konditionen

Preise nach Briefing – sie hängen von Bootsgröße, Liegeplatz und Inspektionstiefe ab. Was den Preis bestimmt:

  • • Anfahrt zum Liegeplatz
  • • Bootsgröße und Komplexität der Anlage (Einrumpf vs. Mehrrumpf, Saildrive vs. Wellenanlage)
  • • Umfang der Sichtung (nur Rumpf vs. volle Inspektion inkl. Wellenanlage)
  • • Dokumentationsumfang (kurze Sichtungs-Notiz vs. ausführlicher Schriftbericht)
  • • Genehmigungen, falls im fremden Hafen erforderlich

Für eine reine Sicht-Inspektion an einem einzelnen Boot biete ich eine Pauschale an. Bei Reihen-Inspektionen (Marina, Verein, Charterflotte) ist ein Tagessatz fairer und meist günstiger pro Boot.

Was du erhältst

  • • 4K-Video der gesamten Unterwasser-Sichtung
  • • Standbilder der relevanten Stellen (Rumpf, Propeller, Anoden, Anker)
  • • Schriftliche Sichtungs-Notizen mit Zeitstempel
  • • Auf Wunsch versicherungstauglicher Bericht mit Datum, Ort und Sichtungen
  • • Empfehlung, ob ein Taucher oder Slippen nötig ist – aber keine Schadensbewertung

Häufige Fragen

Ersetzt das ein Sachverständigen-Gutachten?

Nein. Wir liefern Bildmaterial und Sichtungen, kein Sachverständigen-Gutachten. Viele Gutachter arbeiten aber gerne mit unserem Material – das spart ihnen den eigenen Tauchgang.

Was, wenn das Boot stark bewachsen ist?

Wir dokumentieren den Zustand, wie er ist. Sehr starker Bewuchs kann einzelne Stellen verdecken – das halten wir transparent fest.

Geht das auch im Trockendock oder Slippanlage?

Im Trockenen brauchen wir den ROV nicht – das ist klassischer Job für Auge, Hammer und Kamera. Wir kommen, wenn das Boot im Wasser bleiben soll.

Wie lange dauert eine Inspektion?

Eine Standard-Yacht von 8–12 m geht meist in 60–90 Minuten reiner Drohnenzeit, plus Auf- und Abbau. Größere Boote oder Mehrrümpfer entsprechend länger.

Funktioniert das auch in trübem Hafenwasser?

Ja, in der Regel. Wir arbeiten dicht am Rumpf und mit starkem Licht. Bei extremer Sichtweite unter 20 cm sagen wir dir das vorher und schlagen ein Verschiebung oder anderes Vorgehen vor.

Bekomme ich eine Rechnung mit MwSt.?

Ja, jede gewerbliche Beauftragung läuft über eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer.

Anfrage stellen

Beschreibe dein Boot kurz, nenne den Liegeplatz und sage, was du wissen willst – wir melden uns mit einem schriftlichen Angebot.

Solo-Betrieb mit Profi-Technik · Persönlich · Schriftliches Angebot