Im Wasser Bremen Gefunden
Kanu am Unisee in Bremen gekentert – 3 Handys und Schlüssel aus dem Schlamm geborgen
Von Patrik Flömer · SchatzsucheTV · · aktualisiert · 3 Min. Lesezeit
Das Wichtigste in Kürze
Drei Jungs sind in Bremen im Bereich des Bürgerparks nahe dem Stadtwaldsee (Unisee) mit ihrem Kanu gekentert, dabei ging ein Beutel mit drei Handys und ihren Schlüsseln über Bord. Das Wasser war etwa 1,60 Meter tief, darunter eine massive Schlammschicht mit Ästen; die Drohne war zu riskant, also bin ich mit dem Metalldetektor selbst rein. Nach einem großen Signal ploppte ein Labello aus dem Beutel hoch – alle drei Handys, die Schlüssel und Kopfhörer wurden geborgen, zwei iPhones liefen sofort wieder.
Einsatzdaten
- Einsatzort
- Gewässer im Bürgerpark nahe dem Unisee (Stadtwaldsee), Bremen
- Bundesland
- Bremen
- Verloren
- Beutel mit drei Handys und Schlüsseln
- Umgebung
- Kanal
- Tiefe
- rund 1,60 m, darunter Schlamm
- Ausrüstung
- Metalldetektor, Unterwasserdrohne (nicht eingesetzt)
- Ergebnis
- Gefunden – alle drei Handys, Schlüssel und Kopfhörer geborgen – zwei iPhones liefen sofort wieder
- Video vom
- 11. September 2026
Drei Jungs, ein gekentertes Kanu – und plötzlich waren drei Handys und ein Schlüssel im Wasser verschwunden. Der Hilferuf kam aus Bremen.
Wie die drei Handys beim Kentern verloren gingen
Im Bereich des Bürgerparks, nahe des Stadtwaldsees – den hier alle Unisee nennen –, waren drei Jungs mit ihrem Kanu gekentert. Dabei ging ein Jutebeutel mit ihren Schlüsseln und allen drei Handys über Bord. Trotz eigener Suche konnten sie den Beutel nicht wiederfinden.
Das Problem lag unter dem Wasser
Das Wasser war an der Stelle etwa 1,60 Meter tief, doch das eigentliche Problem lag darunter: eine massive Schlammschicht, schlechte Sicht und jede Menge Äste und Gehölz am Grund. Flaches Wasser klingt harmlos, aber in so einem Schlamm verschwindet ein Beutel komplett.
Drohne zu riskant – also selbst rein
Ich machte mich mit Metalldetektor und Unterwasserdrohne auf den Weg. Schnell war allerdings klar: Der Einsatz des ROV wäre hier viel zu riskant – praktisch keine Sicht und eine hohe Gefahr, dass sich die Drohne unter Wasser verheddert. Also hieß es: selbst rein ins Wasser und mit dem Metalldetektor suchen.
Der Labello verrät die Stelle
Nach einigen Minuten bekam ich ein großes Signal. Als ich mich der Stelle näherte, ploppte plötzlich ein Labello an die Wasseroberfläche. „War der in eurem Beutel?“ – Ja! Damit war klar: Ich musste direkt an der richtigen Stelle sein.
Alles geborgen
Und tatsächlich: Die drei Handys, die Schlüssel und sogar die Kopfhörer wurden aus dem Schlamm geborgen. Zwei der iPhones liefen sofort wieder. Wie die Bergung im Detail ablief, siehst du im Video.
Was ich aus diesem Einsatz mitnehme
Beim Kanufahren gehören Wertsachen in einen wasserdichten, festgebundenen Beutel. Und nicht jede Technik passt zu jedem Gewässer – manchmal ist der Mensch mit Metalldetektor die bessere Wahl als die Drohne. Wenn dir im Bürgerpark oder am Unisee in Bremen etwas ins Wasser fällt, melde dich.
3 Handys beim Kentern verloren? Meine Tipps für die ersten Minuten
- 1 Wertsachen beim Kanufahren in einen wasserdichten Beutel, der am Boot festgebunden ist.
- 2 Nach dem Kentern: erst alle in Sicherheit, dann die Stelle mit Bezugspunkten merken.
- 3 Nicht selbst im Schlamm herumtreten – dabei sinkt der Beutel tiefer ein.
- 4 Achte auf Dinge, die an der Oberfläche auftauchen – sie verraten oft die Stelle.
- 5 Handys nach der Bergung trocknen lassen, bevor du sie einschaltest.
Häufige Fragen: 3 Handys beim Kentern verloren
Warum wurde die Unterwasserdrohne nicht eingesetzt?
Weil es praktisch keine Sicht gab und am Grund viele Äste und Gehölz lagen. Die Gefahr, dass sich die Drohne verheddert, war zu groß. Also musste ich selbst mit dem Metalldetektor ins Wasser.
Kann ein Handy nach Tagen im Schlamm noch funktionieren?
Das ist möglich. Hier liefen zwei der geborgenen iPhones sofort wieder. Sicher ist das nie, aber ein Versuch lohnt sich immer.
Wie hat der Labello geholfen?
Als ich mich dem großen Signal näherte, ploppte ein Labello an die Wasseroberfläche. Die Jungs bestätigten, dass er in ihrem Beutel war – damit war klar, dass ich direkt an der richtigen Stelle war.
Suchst du im Bürgerpark und am Unisee in Bremen?
Ja, dort war ich schon mehrfach im Einsatz – an Land und im Wasser.
3 Handys beim Kentern verloren in Bremen? Ich helfe dir beim Suchen.
Ich suche ehrenamtlich mit Metalldetektor, Tauchausrüstung und Unterwasserdrohne – in Bremen und über das Ringjäger-Netzwerk deutschlandweit. Die Sucharbeit selbst kostet nichts, nur die Fahrtkosten werden übernommen; ein Finderlohn ist freiwillig. Je früher du dich meldest, desto besser stehen die Chancen.