Park, Feld & Wald Bremen Ergebnis im Video
3 Ringe am Unisee in Bremen verloren – Suche mit dem Metalldetektor
Von Patrik Flömer · SchatzsucheTV · · aktualisiert · 4 Min. Lesezeit
Das Wichtigste in Kürze
Am Unisee (Stadtwaldsee) in Bremen hat eine Frau drei Ringe verloren, die sie vor dem Schwimmen in ihre offene Sandale gelegt hatte – beim Ausschütteln von Decke und Sachen flogen sie ins Gras. Ich habe rund 200 m² Liegewiese mit dem Metalldetektor abgesucht, zwischen Metallmüll aus Jahrzehnten Badebetrieb. Neben der Schaukel kam ein klares Silbersignal – ob es die Ringe waren, zeigt das Video.
Einsatzdaten
- Einsatzort
- Unisee (Stadtwaldsee), Liegewiese, Bremen
- Bundesland
- Bremen
- Verloren
- 3 Ringe
- Umgebung
- Wiese
- Suchfläche
- rund 200 m² Liegewiese
- Ausrüstung
- Metalldetektor
- Ergebnis
- Ergebnis im Video – klares Silbersignal neben der Schaukel
- Video vom
- 18. September 2026
Gleich drei Ringe auf einmal – so einen Hilferuf bekomme ich auch nicht jede Woche. Diesmal kam er aus Bremen, vom Stadtwaldsee, den hier fast alle nur Unisee nennen.
Wie die drei Ringe am Unisee verloren gingen
Vor dem Schwimmen hatte die Besitzerin ihre drei Ringe in ihre offene Sandale gelegt, die auf der Decke stand. Eigentlich ein sicherer Platz, dachte sie. Nach dem Baden war sie mit den Gedanken woanders: Schuhe an, Sachen ausgeschüttelt, Decke ausgeschlagen und ab nach Hause.
Erst zu Hause fiel ihr auf, dass die Ringe fehlten. Sie wusste sofort, was passiert sein musste – beim Ausschütteln sind die Ringe aus der Sandale ins Gras geflogen. Also fuhr sie zurück zum Unisee und hat die Wiese noch einmal gründlich durchkämmt. Von den Ringen fehlte jede Spur.
Danach hat sie mich angeschrieben und gefragt, ob ich mit meinem Metalldetektor helfen kann. Natürlich – ich habe mich auf den Weg nach Bremen gemacht.
Das Problem: 200 m² Wiese voller Metallmüll
Die Stelle ließ sich nur grob eingrenzen. Am Ende blieben rund 200 Quadratmeter Liegewiese, auf denen die Ringe liegen konnten. Für eine Detektorsuche ist das eine ordentliche Fläche, aber machbar.
Das eigentliche Problem lag im Boden: Der Unisee ist seit Jahrzehnten ein beliebter Badesee, und genau das hört man im Kopfhörer. Überall Signale von Müll und Metallteilen, die sich über die Jahre angesammelt haben. Bei so einem Untergrund bringt es nichts, jedem Piepton hinterherzugraben. Ich gehe die Fläche systematisch in Bahnen ab und höre genau hin, welches Signal nach Schmuck klingt und welches nach Schrott. Gold und Silber haben einen anderen Leitwert als Eisen oder Alu – das ist bei so viel Müll mein wichtigster Filter.
Das Silbersignal neben der Schaukel
Angefangen habe ich auf der rechten Seite der Schaukel. Dort kam nichts, was nach einem Ring klang. Also habe ich die Seite gewechselt – und nach kurzer Zeit kam ein richtig schönes Silbersignal. Genau so ein Ton, bei dem man als Sucher kurz die Luft anhält.
Ob zwischen all dem Müll tatsächlich die drei verlorenen Ringe lagen, siehst du im Video oben. Das Ende will ich hier nicht vorwegnehmen.
Was ich aus diesem Einsatz mitnehme
Schmuck vor dem Schwimmen in den Schuh, in die Handtasche oder aufs Handtuch zu legen, ist am Badesee völlig normal – und genau deshalb geht so schnell etwas verloren. Das Tückische daran: Man merkt es meistens erst zu Hause.
Wer dann schnell zurückfährt, die Stelle eingrenzt und nicht mit der Harke durchs Gras geht, hat gute Karten. Ringe auf einer Wiese sind für einen Metalldetektor gut erreichbar, solange noch nicht gemäht oder umgegraben wurde. Und wenn du am Unisee oder anderswo in Bremen etwas verloren hast: Melde dich lieber einen Tag zu früh als eine Woche zu spät.
3 Ringe am Unisee verloren? Meine Tipps für die ersten Minuten
- 1 Mach sofort ein Handyfoto von der Stelle, an der deine Decke lag – mit einem festen Bezugspunkt wie Baum, Schaukel oder Weg im Bild.
- 2 Überleg dir, in welche Richtung du Decke, Tasche und Schuhe ausgeschüttelt hast. Das grenzt die Suchfläche stärker ein als alles andere.
- 3 Nicht mit der Harke durchs Gras gehen – dabei drückst du einen Ring eher tiefer in den Boden, als dass du ihn findest.
- 4 Melde dich schnell: Auf einer Liegewiese laufen jeden Tag viele Leute herum, und irgendwann wird gemäht.
- 5 Gib parallel beim Fundbüro Bremen Bescheid – falls jemand anderes die Ringe zuerst findet und ehrlich abgibt.
Häufige Fragen: 3 Ringe am Unisee verloren
Kann man verlorene Ringe auf einer Liegewiese mit dem Metalldetektor finden?
Ja, das klappt oft richtig gut. Ringe liegen im Gras meist nur wenige Zentimeter tief, und ein guter Metalldetektor meldet Gold und Silber zuverlässig. Anstrengend wird es auf Wiesen wie am Unisee, wo jahrzehntelanger Badebetrieb viel Metallmüll im Boden hinterlassen hat – dann muss ich jedes Signal einzeln einordnen.
Warum piept der Metalldetektor auf so einer Wiese ständig?
Weil er jedes Metall meldet – Kronkorken, Alureste, Nägel, Münzen. Ich unterscheide am Ton und am Leitwert, ob ein Signal eher nach Schmuck oder nach Müll klingt. Ein sauberes Silbersignal klingt anders als rostiges Eisen, und genau auf diese Unterschiede höre ich.
Wie groß darf die Suchfläche sein?
Eine feste Grenze gibt es nicht, aber je kleiner, desto schneller geht es. Die rund 200 m² am Unisee sind machbar. Hilfreich ist, wenn du mir vor Ort zeigen kannst, wo du gelegen und in welche Richtung du deine Sachen ausgeschüttelt hast.
Was mache ich, wenn ich am Unisee in Bremen etwas verloren habe?
Stelle merken, Foto machen, nicht wild im Gras wühlen – und dich direkt bei mir melden. Bremen ist von Verden aus schnell erreichbar, ich bin dort regelmäßig im Einsatz, an Land und im Wasser.
Lohnt sich die Suche auch, wenn ich selbst schon alles abgesucht habe?
Auf jeden Fall. Die Besitzerin hier hatte das Gras selbst gründlich durchkämmt. Mit bloßem Auge sieht man einen Ring im Gras aber kaum, der Metalldetektor dagegen findet ihn auch dann, wenn er schon zwischen den Halmen oder leicht im Boden steckt.
3 Ringe am Unisee verloren in Bremen? Ich helfe dir beim Suchen.
Ich suche ehrenamtlich mit Metalldetektor, Tauchausrüstung und Unterwasserdrohne – in Bremen und über das Ringjäger-Netzwerk deutschlandweit. Die Sucharbeit selbst kostet nichts, nur die Fahrtkosten werden übernommen; ein Finderlohn ist freiwillig. Je früher du dich meldest, desto besser stehen die Chancen.