Im Wasser Gefunden

Handy beim Tretbootfahren im See verloren – Suche in einer Bucht voller Blaualgen

Von · SchatzsucheTV · · aktualisiert · 3 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

Einer Frau ist beim Tretbootfahren das Handy ins Wasser gefallen, und am nächsten Tag stand ich vor einer Bucht voller Blaualgen – grün, trüb und fast ohne Sicht. Die Unterwasserdrohne kam dort nicht weiter, also bin ich im Neoprenanzug selbst hinein und habe zwischen neugierigen Fischen mit dem Metalldetektor gesucht. Nach fast 24 Stunden im Wasser habe ich das Handy gefunden – ob es noch lebt, zeigt das Video.

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Einsatzdaten

Einsatzort
Bucht mit Blaualgen
Verloren
Handy
Umgebung
See
Verloren seit
einem Tag
Ausrüstung
Metalldetektor, Neoprenanzug, Unterwasserdrohne
Ergebnis
Gefunden
Video vom
5. Dezember 2025

Beim Tretbootfahren verliert man höchstens den Sonnenhut, oder? Tja, nicht diesmal. Eine Dame schrieb mir verzweifelt, weil ihr Handy am Vortag ins Wasser gefallen war. Klang erstmal nach einem typischen Einsatz – bis ich vor Ort ankam.

Wie das Handy beim Tretbootfahren verloren ging

Im Tretboot sitzt man, bewegt die Beine und dreht sich zur Seite. Ein Handy rutscht dabei schnell über den Rand. Einmal im Wasser, ist es weg. Die Besitzerin hat sich am Tag danach bei mir gemeldet.

Der Schock: eine komplette Bucht voller Blaualgen

Dann kam der Schock: alles voller Blaualgen. Die komplette Bucht war grün, trüb und unter Wasser fast blind. Blaualgen sind keine harmlose Verfärbung, sondern Cyanobakterien, die bei starker Blüte auch unangenehm werden können. Wer hier ins Wasser geht, braucht Schutz.

Plan A: die Unterwasserdrohne – gescheitert

Mein Plan mit der Unterwasserdrohne? Komplett gescheitert. Die Kamera zeigte nur grünes Nichts. Eine Drohne braucht Sicht, und die gab es in dieser Bucht nicht.

Plan B: im Neopren ins Algenchaos

Also blieb nur eins: im Neoprenanzug mitten ins Algenchaos springen. Zwischen Fischen, die sich irgendwie für meine Füße interessierten, und null Sicht habe ich versucht, das Handy mit meinem Metalldetektor zu orten. In so einem Wasser orientiert man sich nur am Signal und an festen Bahnen.

Der Neoprenanzug schützt dabei nicht nur vor Kälte, sondern auch vor direktem Hautkontakt mit dem Algenwasser. Trotzdem heißt es danach: gründlich abduschen.

Taucht das Handy wieder auf?

Ja – ich habe das Handy in der Algenbucht gefunden. Ob dieses Ding nach fast 24 Stunden unter Wasser noch lebt, siehst du im Video.

Was ich aus diesem Einsatz mitnehme

Nicht jede Technik passt zu jedem Gewässer. Wenn die Drohne nichts sieht, muss man selbst ran – mit der passenden Schutzausrüstung. Und für alle Tretbootfahrer: Handy in eine wasserdichte Hülle oder gut verschlossen in die Tasche.

Handy beim Tretbootfahren verloren? Meine Tipps für die ersten Minuten

  1. 1 Bei Blaualgen nicht selbst ins Wasser gehen – Hautkontakt und Verschlucken können Beschwerden auslösen.
  2. 2 Merk dir die Stelle vom Tretboot aus mit Bezugspunkten am Ufer.
  3. 3 Screenshot vom letzten Standort in der Ortungs-App machen.
  4. 4 Kinder und Hunde von der Bucht fernhalten, solange Blaualgen blühen.
  5. 5 Nach dem Fund das Handy abspülen und gründlich trocknen lassen.

Häufige Fragen: Handy beim Tretbootfahren verloren

Sind Blaualgen gefährlich?

Blaualgen sind Cyanobakterien, und manche bilden Giftstoffe. Hautreizungen oder Magen-Darm-Beschwerden sind möglich, besonders gefährdet sind Kinder und Hunde. Behördliche Warnungen am See sollte man ernst nehmen.

Warum hat die Unterwasserdrohne nicht funktioniert?

Weil die Blaualgen das Wasser grün und trüb gemacht haben. Die Kamera sah praktisch nichts. In so einem Fall muss man selbst mit dem Metalldetektor ran.

Kann ein Handy nach fast 24 Stunden im See noch funktionieren?

Möglich ist es, besonders bei neueren, gut abgedichteten Geräten. Ob dieses Handy noch lebte, zeigt das Video.

Wie sucht man ohne Sicht nach einem Handy?

Mit dem Metalldetektor dicht über dem Grund und in festen Bahnen. Ein Handy gibt ein kräftiges Signal, auch wenn man die eigene Hand nicht mehr sieht.

Handy beim Tretbootfahren verloren? Ich helfe dir beim Suchen.

Ich suche ehrenamtlich mit Metalldetektor, Tauchausrüstung und Unterwasserdrohne – über das Ringjäger-Netzwerk deutschlandweit. Die Sucharbeit selbst kostet nichts, nur die Fahrtkosten werden übernommen; ein Finderlohn ist freiwillig. Je früher du dich meldest, desto besser stehen die Chancen.

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