Im Wasser Gefunden
Ehering im See verloren – nach 1,5 Monaten unter Wasser wiedergefunden
Von Patrik Flömer · SchatzsucheTV · · aktualisiert · 3 Min. Lesezeit
Das Wichtigste in Kürze
Ein junger Mann hat seinen Ehering beim Volleyballspielen im Wasser verloren – bei einem kräftigen Aufschlag rutschte er vom Finger. Anderthalb Monate später haben wir die Stelle gemeinsam eingegrenzt, und ich habe unter Wasser mit dem Metalldetektor gesucht. Am ersten Tag kam die Dämmerung dazwischen, am zweiten Tag habe ich den Ring gefunden – kurz nach dem Jahrestag des Paares.
Einsatzdaten
- Verloren
- Ehering
- Umgebung
- See
- Verloren seit
- anderthalb Monaten
- Suchdauer
- zwei Tage
- Ausrüstung
- Metalldetektor
- Ergebnis
- Gefunden – am zweiten Suchtag unter Wasser
- Video vom
- 25. Oktober 2024
Anderthalb Monate – so lange lag dieser Ehering schon im See, als ich dazukam. Viele hätten da längst aufgegeben. Der Besitzer nicht, und ich auch nicht.
Wie der Ehering beim Volleyball im See verloren ging
Ein junger Mann hatte mit seinen Freunden Volleyball im Wasser gespielt. Bei einem kräftigen Aufschlag ist ihm der Ehering vom Finger gerutscht und im See verschwunden. Im Wasser sieht man so etwas nicht mehr, und selbst suchen ist fast aussichtslos.
Die Stelle eingrenzen, bevor es ins Wasser geht
Bevor ich mit dem Metalldetektor losgelegt habe, haben wir gemeinsam die genaue Stelle lokalisiert: Wo wurde gespielt, wo stand er beim Aufschlag, wie tief war es dort? Diese Vorarbeit ist bei Wassersuchen mindestens so wichtig wie der Detektor selbst. Je kleiner die Fläche, desto gründlicher kann ich suchen.
Tag 1: Die Dämmerung ist schneller
Am ersten Tag habe ich mich auf die Suche gemacht, aber die Dämmerung war gegen uns. Unter Wasser wird es früh dunkel, und irgendwann ist es nicht mehr sinnvoll weiterzumachen. Also: abbrechen, wiederkommen.
Tag 2: Der Ring ist wieder da
Am zweiten Tag wurde ich endlich fündig. Nach anderthalb Monaten im See kam der Ehering wieder ans Licht. Das war ein richtig emotionaler Moment, denn das Paar hatte gerade seinen Jahrestag gefeiert. Die Freude des Besitzers miterleben zu dürfen, war für mich das Schönste an diesem Einsatz.
Was ich aus diesem Einsatz mitnehme
Zeit ist bei einem Ring im See weniger das Problem, als viele denken. Im stehenden Wasser bleibt er meist dort, wo er verloren ging, und sinkt nur langsam in den Grund. Entscheidend ist, dass sich jemand noch gut an die Stelle erinnert. Wenn dir ein Ring im See abhandengekommen ist – auch vor Wochen –, melde dich trotzdem.
Ehering im See verloren? Meine Tipps für die ersten Minuten
- 1 Merk dir, wo ihr gespielt habt: Netz, Boje, Steg oder markante Bäume am Ufer sind die besten Anhaltspunkte.
- 2 Überleg, bei welcher Bewegung der Ring weg war – ein Aufschlag schleudert ihn oft ein Stück in eine bestimmte Richtung.
- 3 Nicht aufgeben, nur weil schon Wochen vergangen sind. Im See bleibt ein Ring meist in der Nähe der Verluststelle.
- 4 Such nicht selbst mit den Füßen im Sand – damit schiebst du den Ring tiefer.
- 5 Plan für die Suche genug Tageslicht ein; unter Wasser wird es früher dunkel, als man denkt.
Häufige Fragen: Ehering im See verloren
Kann man einen Ehering nach Wochen im See noch finden?
Ja. Dieser Ring lag anderthalb Monate im Wasser, und ich habe ihn trotzdem gefunden. Ein Ring wandert im stehenden Wasser kaum, er sinkt nur langsam in den Grund ein – für den Metalldetektor bleibt er erreichbar.
Warum rutscht ein Ring beim Volleyball im Wasser vom Finger?
Im Wasser werden die Finger kalt und damit dünner, und beim kräftigen Schlag kommt der Schwung dazu. Das reicht, um einen gut sitzenden Ring abzustreifen.
Warum hat die Suche zwei Tage gedauert?
Am ersten Tag war die Dämmerung gegen uns. Unter Wasser brauche ich genug Licht, um sicher zu arbeiten und die Stelle im Blick zu behalten. Am zweiten Tag habe ich den Ring dann gefunden.
Wie grenzt man die Stelle im See ein?
Gemeinsam mit dem Besitzer vor Ort: Wo stand er, wohin ging der Schlag, wie tief war das Wasser? Je genauer das Bild, desto kleiner die Fläche, die ich absuchen muss.
Ehering im See verloren? Ich helfe dir beim Suchen.
Ich suche ehrenamtlich mit Metalldetektor, Tauchausrüstung und Unterwasserdrohne – über das Ringjäger-Netzwerk deutschlandweit. Die Sucharbeit selbst kostet nichts, nur die Fahrtkosten werden übernommen; ein Finderlohn ist freiwillig. Je früher du dich meldest, desto besser stehen die Chancen.