Im Wasser Isenbüttel · Niedersachsen Gefunden
Ehering im Tankumsee verloren – nach 16 Jahren am Finger im Sand gefunden
Von Patrik Flömer · SchatzsucheTV · · aktualisiert · 3 Min. Lesezeit
Das Wichtigste in Kürze
Beim Ballspielen im Tankumsee bei Isenbüttel hat ein Ehepaar gleich zwei Ringe verloren; den Bernsteinring fanden sie nach etwa 30 Minuten selbst im flachen Wasser, der Ehering blieb verschwunden. Weil er schon im Sand versunken war, wurde ich gerufen und hatte mit dem Metalldetektor nach wenigen Minuten ein eindeutiges Signal. Im Scoop lag der Ring, den der Besitzer seit 16 Jahren trug.
Einsatzdaten
- Einsatzort
- Tankumsee, flaches Wasser, Isenbüttel
- Bundesland
- Niedersachsen
- Verloren
- Ehering (dazu ein Bernsteinring, selbst gefunden)
- Umgebung
- See
- Suchdauer
- wenige Minuten
- Ausrüstung
- Metalldetektor, Scoop
- Ergebnis
- Gefunden – nach wenigen Minuten im Sand, mit dem Scoop geborgen
- Video vom
- 3. Juli 2026
Beim Ballspielen im Tankumsee verlor ein Ehepaar gleich zwei Ringe. Den Bernsteinring konnten sie nach etwa 30 Minuten eigener Suche im flachen Wasser wiederfinden. Der Ehering blieb jedoch verschwunden.
Wie die Ringe beim Ballspielen verloren gingen
Beim Ballspielen im Wasser sind die Hände nass und kalt, und bei jedem Wurf oder Fang wirken Kräfte auf die Finger. Ringe rutschen dabei leicht ab. Im flachen Wasser mit Sandgrund sinken sie ein, und schon nach kurzer Zeit sind sie von oben nicht mehr zu sehen.
Der Ehering war schon im Sand versunken
Da der Ring bereits im Sand versunken war, wurde ich um Hilfe gebeten. Genau das ist der Punkt, an dem die eigene Suche mit Augen und Füßen nicht mehr weiterkommt. Im Gegenteil: Wer mit den Füßen im Sand wühlt, schiebt einen Ring nur noch tiefer.
Die Suche mit Metalldetektor und Scoop
Mit meinem Metalldetektor machte ich mich auf die Suche und erhielt schon nach wenigen Minuten ein eindeutiges Signal. Mit dem Scoop hob ich den Sand an – und tatsächlich lag der Ehering darin.
Von oben war er bereits komplett verschwunden und ohne Metalldetektor praktisch nicht mehr zu entdecken.
16 Jahre am Finger
Nach 16 Jahren am Finger wäre der Verlust für den Besitzer besonders schmerzhaft gewesen. Umso größer war die Freude, als ich ihm den Ring direkt zurückgeben konnte.
Warum der Scoop im Wasser so praktisch ist
Im flachen Wasser muss ich nicht tauchen. Der Scoop ist eine Siebschaufel mit langem Stiel: Detektor über die Stelle, Signal bestätigen, Scoop in den Sand, anheben, sieben. So kommt der Ring heraus, ohne dass der Boden großflächig aufgewühlt wird.
Was ich aus diesem Einsatz mitnehme
Im flachen Wasser ist ein Ring oft schon nach Minuten unsichtbar – aber für den Detektor gut erreichbar. Wenn dir am Tankumsee oder an einem anderen Badesee in Niedersachsen ein Ring verloren geht, wühl nicht selbst im Sand und melde dich.
Ehering im Tankumsee verloren? Meine Tipps für die ersten Minuten
- 1 Im flachen Wasser nicht mit den Füßen im Sand suchen – der Ring versinkt dabei nur tiefer.
- 2 Merk dir die Stelle mit Bezugspunkten am Ufer, bevor du aus dem Wasser gehst.
- 3 Beim Ballspielen im Wasser Ringe lieber an Land lassen.
- 4 Wenn ein Ring gefunden ist und der andere fehlt: Der zweite liegt meist in der Nähe.
- 5 Melde dich schnell – an Badeseen ist viel Betrieb.
Häufige Fragen: Ehering im Tankumsee verloren
Warum sieht man einen Ring im flachen Wasser nicht?
Weil er im Sand versinkt. Von oben war er hier schon komplett verschwunden und ohne Metalldetektor praktisch nicht mehr zu entdecken.
Was ist ein Scoop?
Eine Art Sieb-Schaufel mit langem Stiel. Damit hebe ich im Wasser den Sand an der Signalstelle an und siebe den Ring heraus, ohne tauchen zu müssen.
Warum hat die Besitzerin den Bernsteinring gefunden, den Ehering aber nicht?
Ringe fallen unterschiedlich und versinken unterschiedlich schnell. Der Bernsteinring lag sichtbar, der Ehering war schon im Sand verschwunden.
Suchst du am Tankumsee?
Ja, am Tankumsee bei Isenbüttel war ich mehrfach im Einsatz.
Ehering im Tankumsee verloren in Isenbüttel? Ich helfe dir beim Suchen.
Ich suche ehrenamtlich mit Metalldetektor, Tauchausrüstung und Unterwasserdrohne – in Niedersachsen und über das Ringjäger-Netzwerk deutschlandweit. Die Sucharbeit selbst kostet nichts, nur die Fahrtkosten werden übernommen; ein Finderlohn ist freiwillig. Je früher du dich meldest, desto besser stehen die Chancen.